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CDU fordert, Clip zurückzuziehen: Wahlkampf-Spot der SPD sorgt für Aufregung

3 Minuten lesezeit

Das neue Wahlkampf-Video der SPD sorgt für reichlich Unmut beim Noch-Koalitionspartner CDU. Ungewohnt deutlich werden in dem Clip einzelne CDU-Politiker kritisiert – darunter auch Nathanael Liminski, ein erzkonservativer Katholik, der als Laschets rechte Hand entsprechenden Einfluss auf den Kanzlerkandidaten der Union nimmt. Sowohl CDU als auch die Deutsche Bischofskonferenz sehen darin einen Tabubruch, religiöse Überzeugungen zum Wahlkampfthema zu machen, und fordern, den Spot zurückzuziehen. Doch im Vergleich zu Friedrich Merz‘ Twitter-Tirade gegen die Grünen muss man ehrlich sagen, dass die Vorwürfe aus dem SPD-Video alles andere als aus der Luft gegriffen sind.

 
Der Wahlkampf-Spot der SPD kursiert in Form dieses Tweets bereits seit letzter Woche, sorgte aber erst im Laufe des gestrigen Tages für Gesprächsstoff. Auf den offiziellen Kanälen der Partei ist der Clip bisher noch nicht zu finden.

 
Ist das schlechter Stil und die SPD zu weit gegangen? Oder ist es in Anbetracht von CDUlern, die mit dem rechten Rand kokettieren, und denen Inkompetenz im Amt vorgeworfen wird, gerechtfertigte Kritik?

 
CDU und Deutsche Bischofskonferenz stören sich vor allem daran, dass der religiöse Glaube von Nathanael Liminski betont wird.

 
Liminski ist erzkatholisch, hält Abtreibung und Homosexualität für unethisch. Er pflegt Verbindungen zu Opus Dei und rechten Netzwerken – u.a. über seinen mittlerweile verstorbenen Vater sowie Beatrix von Storchs Ehemann.

 
Von dem Wahlkampf-Video gibt es sozusagen auch eine „umgekehrte“ Version, in der die Matroschka-Puppen von innen nach außen zusammengesetzt werden, um zu zeigen, was man bekommt, wenn man die SPD wählt.

 


Vielen Dank an alle für die Posts.

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