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Berliner Architekturbüro leitet rassistischen Vermerk versehentlich an Bewerber weiter

2.5 Minuten lesezeit

Für das Architekturbüro GKK+Architekten sieht es gerade gar nicht gut aus. Die Chefin des Berliner Unternehmens hat die Bewerbung eines arabischstämmigen Mannes versehentlich an ihn selbst weitergeleitet, statt wie geplant an die Kollegin. Mit dem rassistischen Kommentar: “Bitte keine Araber”. Bewerber Yaseen Gabr veröffentlicht die Email daraufhin auf Facebook und geht damit viral. Die Website des Unternehmens war zwischenzeitlich offline ist nun aber wieder zu erreichen. Die Google-Bewertungen sacken ab.
 

1. Mit dem einfachen Kommentar “Das schlimmste Ablehnungsschreiben, das man bekommen kann” postet Yaseen Gabr eine geschwärzte Version der Email auf Facebook.

The worst rejection letter you may ever have-big prestigious Berlin-based office-

Gepostet von Yaseen Gabr am Dienstag, 14. Januar 2020

 
2. Das Schreiben geht viral. Auch weil Autorin Bahar Aslan es auf Twitter verbreitet.

3. Und es dauert auch nicht lange, bis das verantwortliche Architekturbüro identifiziert wird.

4. Die Website des Unternehmens ist mittlerweile wieder online. Die Architekten werben mit ihrer Weltoffenheit.

5. Es entsteht eine Welle der Solidarität. Und der allgemeine Tenor: Verklagen!

6. Auf Google tendieren die durchschnittlichen Bewertungen des Architekturbüros langsam, aber sicher in Richtung 1-Stern (Stand 15.01.2020, 12:30 Uhr: 1,2 Sterne):

7. Und auch auf Twitter gibt es absolut kein Erbarmen!



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Danke an alle für die Postings! ❤️
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Wohnt in München, hat aber bis heute keine Ahnung, wie er dort gelandet ist. Wünscht…


Antwort architektur Bewerber GKK Rassismus

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