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Kritik von allen Seiten: CDU-Werteunion wählt AfD-Sympathisanten zum Vorsitzenden

3 Minuten lesezeit

Die Werteunion ist so etwas wie der rechte Flügel der CDU/CSU; ein Netzwerk innerhalb der Partei, das für einen „konservativen Markenkern“ einsteht. Nur Mitglieder der Union dürfen der Gruppe beitreten. Bekanntestes Gesicht ist sicherlich der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen. Innerhalb der Partei ist die Werteunion nicht unumstritten. Wolfang Bosbach meint, sie vertrete Positionen, „die noch vor zehn, 15 Jahren ganz selbstverständlich zum Meinungsspektrum der Union“ gehört hätten. Wolfgang Schäuble hingegen betrachtet sie als „marginale Gruppe“, deren Ansichten nicht der „Meinung der übergroßen Mehrheit in der CDU“ entspräche.

 
Am Wochenende hat die Werteunion mit Max Otte einen neuen Vorsitzenden gewählt, der klare Sympathien für die AfD zeigt. Das ruft nun Kritik von allen Seiten hervor – teilweise auch parteiintern. Zumindest AfD-Spitzenkandidat Tino Chrupalla gratuliert.

 
Nachdem er bezüglich des Mords an CDU-Politiker Walter Lübcke Rechtextremismus verharmloste, wollte die Werteunion Otte aus der Partei ausschließen – nun hat sie ihn zu ihrem Vorsitzenden gemacht.

 
Ob Personalien wie Otte und Maaßen noch Thema im Wahlkampf sein werden?

 
Die Werteunion wird teilweise mit der republikanischen Tea Party in den USA verglichen, wonach die Mutterpartei politisch deutlich weiter rechts ausgerichtet werden soll.

 

 


Vielen Dank an alle für die Posts.

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AfD CDU

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