Britische Autorin berichtet von ihrem peinlichen Sauna-Erlebnis in Deutschland

Wisst ihr noch? Als man einfach ins Schwimmbad, die Therme oder Sauna gehen konnte? Das waren noch Zeiten – an die Anbara Salam ganz sicher nicht gerne zurückdenkt. Die hat in einer deutschen Sauna nämlich das erlebt, was man gemeinhin wohl als Albtraum bezeichnen würde. Glücklicherweise teilt sie diesen aber auf Twitter, um uns vom schnöden Corona Alltag abzulenken. Danke!

 
1. Gestatten, Anbara. Vor zehn Jahren war sie mit ihrem damaligen Freund in einem Spa in Deutschland – logischerweise ohne Deutschkenntnisse.

 
2. Die beiden trennen sich vorläufig, da Anbara noch in die Sauna möchte. Ziemlich bald nimmt sie aber die falsche Tür und landet nicht in der Sauna, sondern geht durch den Notausgang – völlig unbekleidet, nur mit einem kleinen Saunahandtuch.

 
3. Und die Tür schließt sich, während sie nur den kleinen Lappen bei sich hat. Zurück geht es nicht mehr. Was nun?

 
<>4. Sie klopft und schreit, aber ohne Erfolg – total beschämt, da das kleine Handtuch fast nichts bedecken kann.

 
5. Sie findet auch keinen Ausgang oder Hilfe auf einer anderen Etage. Die einzig offene Tür führt in einen Maschinenraum. Panik macht sich breit, die Minuten vergehen.

 
6. Also rennt sie schließlich in den Service-Aufzug, bedeckt ihre Brüste und hämmert auf die Knöpfe ein.

 
7. Dann entdeckt sie die Security-Kamera im Aufzug und beschließt, vor der Kamera wild herumzutanzen, in der Hoffnung, dass sie jemand bemerkt.

 
8. Plötzlich hört sie eine Stimme durch den Lautprecher, aber sie hat keine Ahnung, was gesagt wird. Also gestikuliert sie wild weiter.

 
9. Schließlich öffnet sich der Aufzug und ein Spa-Mitarbeiter erscheint. Der hat natürlich kein Handtuch mitgebracht, mit dem sie sich bedecken könnte.

 
10. Als ob die ganze Nummer nicht schon peinlich genug wäre: Der einzige Weg zurück ins Gebäude verläuft über die Straße und an der Rezeption am Eingang vorbei – wo die Leute in Schlangen anstehen.

 
11. Von nun an erlebt Anbara alles wie im Traum, weil sie sich so schrecklich schämt.

 
12. Sie hat aber keine Wahl, also beugt sie sich ihrem Schicksal und folgt dem Service-Mitarbeiter. Ihre Scham ist nicht mehr in Relation zu setzen, die Leute tuscheln und zeigen auf sie.

 
13. Der Rezeptionist muss die Leute anbrüllen, damit sie Anbara Platz machen. Minuten vergehen, der Mitarbeiter hilft immerhin beim Dolmetschen und die Situation zu erklären. Von einer ältere Dame bekommt sie immerhin einen kleinen aufblasbaren Hummer, um sich etwas zu bedecken.

 
14. Der Rezeptionist fragt kühl nach ihrem Ausweis. Joa…

 
15. Nach einiger Zeit klärt sich die Situation. Endlich in ein Handtuch gehüllt, läuft Anbara schluchzend ins Café zum ausgemachten Treffpunkt und ihrem wartenden Freund. Ironischerweise schnauzte der sie erstmal an, weil er so lange auf sie warten musste. Aber Ende gut, alles gut.

 
16. Bei der Community sorgte die Geschichte für den gewünschten Effekt. Laut diesem Twitterer ist die Antwort des Mitarbeiters typisch deutsch.

 
17. Und ja, jeder hat von so etwas schon einmal geträumt, oder?

 
18. Viele Menschen haben dank des Threads wieder einen kleinen Moment der Heiterkeit erlebt.



 
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