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Oval Office neu gestaltet: Joe Biden baut um und entfernt dabei Trumps mysteriösen roten Knopf

3 Minuten lesezeit

Bereits vor der Inauguration vergangene Woche waren die Erwartungen an Joe Biden als neuen US-Präsidenten hoch. Man darf wohl getrost davon ausgehen, dass er vieles anders machen wird als sein Amtsvorgänger Donald Trump, was sich beispielsweise schon am ersten Tag seiner Präsidentschaft andeutete, als er die Rückkehr der USA in die WHO und zum Pariser Klimaabkommen anordnete. Welche Veränderungen Biden darüber hinaus anstoßen wird, bleibt natürlich abzuwarten. Aber mögliche Veränderungen zeigen sich nicht nur in großen politischen Entscheidungen, sondern auch im Kleinen – zum Beispiel bei der Gestaltung des Oval Office. Bereits nach wenigen Tagen im Amt zeigt sich die ein oder andere Umgestaltung, deren Bedeutung munter diskutiert wird.

 
Die bekannte Ansicht des Oval Office – links Biden, rechts Trump. Man könnte glatt „Finde die Unterschiede“ spielen. Die Unterschiede sind subtil und fallen vielleicht erst auf den zweiten Blick auf. Zumindest wurde neuer Teppichboden verlegt.

 
Neben dem Teppich wurden unter anderem die Gemälde links und rechts vom Fenster ausgetauscht. Anstatt Lincoln ist nun ein Gemälde zu sehen, das entstand, kurz bevor die USA in den Ersten Weltkrieg eintrat, und das vermutlich an den patriotischen Gemeinschaftssinn appellieren soll.

 
Auf der rechten Seite wurde Präsident Andrew Jackson durch Gründungsvater Benjamin Franklin ersetzt. Franklin soll den Glauben an die Wissenschaft repräsentieren.

 
Für Aufsehen sorgte aber auch das Verschwinden von Trumps rotem Knopf, der auf dem Schreibtisch neben den Telefonen zu finden war. Nein, nicht DER rote Knopf. Tatsächlich rief er damit einen Butler, der ihm eine Diätcola brachte.

 
Nachdem die Nachricht von Trumps Cola-Knopf die Runde machte, waren viele froh, dass da nie was verwechselt wurde.

 
Auf der Anrichte hinter dem Präsidenten findet sich neben zahlreichen Familienfotos eine Büste von Cesar Chavez, dem Gründer der US-amerikanischen Landarbeitergewerkschaft. Sein Geburtstag ist in mehreren Bundesstaaten sogar ein gesetzlicher Feiertag.

 
Auch andere Büsten von Bürgerrechtlern wie Martin Luther King oder Rosa Parks zeugen von liberalen Wertvorstellungen.

 
Das ist übrigens die Sicht, die der Präsident von seinem Schreibtisch aus auf das Oval Office hat. Hier findet sich auch Lincoln wieder.

 
Biden hat sogar etwas Mondgestein auf eines der Bücherregale platziert, um an die Ambitionen und Errungenschaften der Vergangenheit zu erinnern.

 
Man merkt, es geht viel um Symbolik. Andere hätten da noch den ein oder anderen Vorschlag.

 


Vielen Dank an alle für die Posts.

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