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Münchener Autor gibt sich als Armin Laschet aus und wütende Twitter-User fallen drauf rein

5 Minuten lesezeit

Der Laschet Armin ist derzeit in aller Munde. Erst gestern hatten wir seine etwas unglückliche Küchenbauer-Formulierung bei uns im Angebot – und auch sonst fällt er während der Corona-Krise vor allem als vehementer Fürsprecher von Maßnahmen-Lockerungen und einer schnellen Rückkehr ins ’normale‘ Leben auf.

1. Zum Thema Schulöffnungen formulierte er beispielsweise kürzlich diesen Tweet.

2. Daraufhin äußerte er folgenden – sehr umstrittenen – Satz in einem Interview.

 
3. Unterdessen wurde ja gestern das Oktoberfest abgesagt. Viel Verständnis dafür und natürlich noch viel mehr Jux dazu gab es im Netz. Zwischen all den abgesendeten Tweets fand sich auch dieser hier:

Hier noch eindeutig als Scherz zu erkennen, tauchte dann plötzlich aber eine Variante des Tweets in dieser Form auf:


 

4. Der geübte Twitter-User wird hier im ersten Moment möglicherweise kurz mit der Stirn gerunzelt, dann aber schnell einen Blick auf den zugehörigen Handle geworfen haben. @boxenlude? Hier schreibt wohl kaum der echte Armin, auch wenn es Anzeigename und Profilbild (beides lässt sich nach Belieben kurzfristig ändern) vermuten lassen. Bei Boxenlude handelt es sich aber vielmehr um einen alten Twitterhasen, der uns schon häufig mit Sprüchen wie diesem erfreut hat:


 
5. Der vielleicht nicht ganz so geübte Twitter-User hat aber scheinbar nicht so viel mit der Stirn gerunzelt oder auf das Handle geschaut. Stattdessen befand sich bei diesem direkt eine Wagenladung Schaum vor dem Mund. „WAS?! NACH SCHULÖFFNUNGEN JETZT AUCH NOCH DAS OKTOBERFEST??!!?“
Es folgt eine kleine Zusammenfassung der tollwütigen Reaktionen, die uns der Boxenlude nach der inzwischen vollzogenen Sperrung seines Accounts netterweise zur Verfügung gestellt hat:


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

6. Ei ei ei. Aber damit nicht genug: Auch einige Medien scheinen der Nummer – mehr oder weniger – auf den Leim gegangen zu sein.


 

7. Tja, und wie bereits erwähnt, für den Boxenluden endete der ganze Spaß zunächst einmal mit einem gesperrten Account. 🙁


 

8. Was Twitter aber nicht auf sich sitzen lassen will! Dort wird kurzerhand der Hashtag #freeboxenlude ins Leben gerufen:

9. Und mittlerweile gibt’s sogar noch mehr Armin-Content: Der Hashtag #laschetfordert macht weitere dringliche Forderungen vom NRW-Chef deutlich. Was der nicht alles haben will! Toll!

 
10. Ob der Boxenlude seinen Account mit über 11.000 Followern für diesen Spaß final geopfert hat, weiß er hingegen selber nicht. Erfahrungsgemäß agiert Twitter bezüglich der Sperrung und Entsperrung von Accounts ziemlich intransparent, obwohl sicherlich gesagt sein muss, dass Identitätstäuschung ein Verstoß gegen die Twitter AGBs darstellt. Ihr könnt dem Boxenluden derweil auf Instagram folgen, das lohnt sich ebenfalls:

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Tag 25

A post shared by Christian Benjamin (@boxenlude_official) on

Kommt aus der norddeutschen Provinz und studierte einst irgendwas mit Medien. Hat danach leider keine…


Laschet oktoberfest satire