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Morddrohungen per Telefon & die AfD: „Das ist normale Kritik“

4 Minuten lesezeit

Die Aktionsgruppe „Political Beauty“ mietet das Grundstück neben dem Haus des AfD-Politikers Björn Höcke. Dieser hatte im Januar 2017 das Holocaust-Mahnmal eine Schande genannt und bekam nun seine eigenen Gedenk-Stehlen in den Nachbargarten. Was folgte war ein Anruf der AfD-Totenkopfstandarte mit einer Morddrohung. Diese wird von der AfD Ilmkreis für akzeptable erklärt – in einer interessanten Unterhaltung über Kunstverständnis.

1. Zu Beginn: Ein kleiner Auszug von Björn Höckes Rede zur Erinnerungskultur und dem Holocaust-Denkmal.

Quelle: Höcke-Rede im Wortlaut Der Tagesspiegel
 

2. Auf diese Satz reagiert das Zentrum für politische Schönheit 10 Monate später indem sie Stehlen auf einem Grundstück neben Höckes Haus errichten.


 

3. Facebook und Youtube machen dabei die Arbeit schwer:

 

4. Die darauf folgende Mordrohung der AfD Totenkopfstandarte klingt wie folgt:


 

5. Die Totenkopfstandarte ist bereits bekannt… Im September 2017 bedrohten sie den Satiriker Shahak Shapira per Email.


 
6. Die Namensgebung Totenkopfstandarte ist angelehnt an Sondergruppen der SS während der NS-Zeit…


 

7. Und gehört der Verein denn zur AfD?


 
8. Das bleibt unklar.


 
9. Und während der überwiegende Teil des Publikums die eine Seite, trotz aller Kritik, als Kunst sieht…


 

10. … ist das für die AfD Ilmkreis…


 

11. … keine Kunst. Wobei das mit der Spionage auch bisher ein Gerücht bleibt.


 

12. Aber ist das eine Begründung mit Mordrohungen über die Justiz hinweg zu gehen?

 
13. Wenn es „Kunst“ ist ja. Morddrohungen werden also als ebenfalls unter dem künstlerischer Aspekt verstanden.

 
14. Es ist etwas Verdrehtes an dem Argument. Keine Kunst ist das Mahnmal von Political Beauty aber für den Anruf der AfD Totenkopfstandarte?


 
15. Und dieser Twitter-User fühlt dem nach…


 
16. Und auch andere machen mit.


 

17. Bis die Unterhaltung beendet wird.


 

18. Währenddessen erklärt Björn Höcke die Stehlen auf dem Nachbargrundstück zu Terrorismus.



 
19. Und es scheint, als wenn es für Berichterstatter nur die eine oder andere Seite gibt.

20. Es bereitet nur Verwirrung überhaupt emotional über das Thema zu berichten.


 

Lenkt sich von Schlafproblemen mit Social Media ab. Nach einer Kindheit in Berlin, einem Abschluss…


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