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Statt Handyverbot: Vater übernimmt zur Strafe den Instagram-Account seiner Tochter

2.5 Minuten lesezeit

Erziehung ist verdammt wichtig. Dabei gibt es verschiedene Strategien. Die einen bevorzugen eine Woche Hausarrest bei Fehlverhalten des Sprößlings. Andere vielleicht lieber Handy-Verbot. Wie Familie Sumpter. Die gehen aber noch einen Schritt weiter. Als sie herausfanden, dass ihre 15-jährige Tochter Madelynn auch Jungs zu einer Übernachtungsparty reingeschmuggelte, stellten sie sie vor die Wahl: Ein Monat ohne Handy (Spoiler: Es wäre die klügere Wahl gewesen) oder zwei Wochen ohne Handy. Fehlt da noch ein Haken? Da fehlt noch ein Haken! Die zusätzlichen Bedingungen: Die Eltern bekommen für 14 Tage die Kontrolle über Madelynns Social-Media-Accounts. Sie entschied sich für Option B. Schlechte Wahl – für sie. Gute Wahl für uns.
 

1. In diesem Instagram-Post erklärt Madelynns Vater Larry den Social-Media-Takeover.

2. Und die zweiwöchige Übernahme startete direkt mit einer Perle: „Fühlte mich süß. Lösche ich vielleicht später.“

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Felt cute. Might delete later.

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3. Die eigene Tochter blamieren? Kann er, macht er! Wir lieben es:

4. Und das nicht nur auf Instagram. Denn Larry Sumpter erhielt (zum Glück) auch den Zugriff auf Töchterchens TikTok-Account.

Here we go! Parent take over day 3!!! She definitely should have chosen the month of grounding instead of 2 weeks and giving us access to all of her social media!! This is the last one to be shared to FB so go follow her TikTok!! Shout out to Hunter Tomlinson for the backup!!😂😂 #parenttakeover #parentingwin #makebetterchoicesCheck out and subscribe to our YouTube channel for further enjoyment!! Big Family Bigger Fun!https://m.youtube.com/channel/UC2nc62Ms-4nWqzPw1_D7baQ

Gepostet von Larry Sumpter am Mittwoch, 13. November 2019

 
5. In einem Interview mit Today.com berichtet Madelynns Mutter:
„Nach dem ersten Tag meinte Madelynn ‚Ich habe mich umentschieden. Ich nehme den ganzen Monat‘, aber Larry sagte ihr ‚Nein, ich bin viel zu sehr drin. Ich habe viel zu viele Ideen. Wir bleiben bei zwei Wochen.‘ Er liebt es. Ich denke, er erstellt seinen eigenen TikTok-Account, wenn es vorbei ist.“

6. Vor allem das angesprochene TikTok nutzen die beiden Eltern. Und zwar gnadenlos …

Parent takeover day 13!!! It’s an early morning in the Fox studio in Dallas! Only one more TikTok to make before Madelynn gets her phone back…😞. #parentingwin #makebetterchoices

Gepostet von Larry Sumpter am Sonntag, 24. November 2019

 
7. So ist es nicht verwunderlich, dass ein wenig Bedauern mitschwingt, als die zwei Wochen (viel zu früh) vorbei sind.

Here’s the last video that I haven’t shared, that we did during our takeover of Maddi’s phone! Needless to say we had fun! We’ve had a lot of requests to just keep her grounded so that we can continue to make videos but she’s been on the straight and narrow so that may be a while 😂😂. We have however created a family TikTok account (Sumpter Family) as well has a YouTube channel where we will share short videos once or twice a week! The link is below so please subscribe! Thank you for taking part in our #parenttakeover and helping Maddi #makebetterchoices! https://m.youtube.com/channel/UC2nc62Ms-4nWqzPw1_D7baQ#

Gepostet von Larry Sumpter am Samstag, 30. November 2019

 
8. Das Medienecho auf die „Bestrafung“ ist gewaltig. In einem Post schreibt Vater Larry aber auch: „DAS, Kinder, ist der Grund, warum ihr gute Entscheidungen treffen solltet. Eure Vergehen und Bestrafungen machen vielleicht nationale Schlagzeilen.“

9. Nach zwei Wochen war für Madelynn der Spuk dann vorüber. Ob sie etwas daraus gelernt hat? Es hört sich so an: „Ich bin zurück – süßer als zuvor – und bereit, gute Entscheidungen zu treffen.

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I’m back sweeter than ever and ready to make good choices

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10. Nachtrag: Papa Larry entschloss sich nach der Aktion einen eigenen (Familien-)TikTok- und Youtube-Account anzulegen. Er könne ja nicht warten, bis er seine Tochter mal wieder bestrafen kann. Dafür wäre sie jetzt viel zu brav.



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Danke für die großartige Bestrafung! ❤️️
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Du kannst das hier alles noch viel besser – und willst es uns beweisen? Dann werde Teil von The Best Social Media in Berlin!
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Wohnt in München, hat aber bis heute keine Ahnung, wie er dort gelandet ist. Wünscht…


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