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Nach erneuten Rummenigge-Aussagen: Die dreistesten Fußball-Peinlichkeiten in Corona-Zeiten

3 Minuten lesezeit

Nicht zuletzt der Kunst- und Kulturbetrieb liegt im Lockdown auf Eis. Aber während Theater, Kinos, Museen oder Konzerte nicht besucht werden dürfen, findet der Profi-Fußball beinahe wie gewohnt statt – lediglich die Zuschauer im Stadion fehlen. Viele kritisierten schon von Anfang an, dass sich der Fußball hier eine Extrawurst bekommt. Dass Spieler und Funktionäre mit ihren Aussagen und ihrem Verhalten im Laufe der Pandemie zudem immer wieder eine gewisse Hybris an den Tag legten, stieß ebenfalls auf wenig Gegenliebe. Es gestern sorgte Bayern-Boss Rummenigge mit einem Interview für Unmut. Zeit also für ein kleines Best-of der der Dreistigkeiten, die sich der Fußball während Corona erlaubt hat.

 
1. Sagen wir mal so: Dass die Bundesliga spielen darf, während z.B. Kunst- und Kulturschaffende um ihre Existenz fürchten, sorgte bei dem ein oder anderen für Stirnrunzeln.

 
2. Um spielen zu können, entwarfen die Verantwortlichen ein ausgeklügeltes Hygienekonzept, das u.a. vorsah, die Spieler regelmäßig zu testen. Dass für Fußballer problemlos Tests vorhanden sind, für andere Bevölkerungsgruppen hingegen nicht, verstand nicht jeder.

 
3. Trotz ausgeklügelter Hygienekonzepte infizierten sich in den vergangenen Monaten zahlreiche Spieler mit Corona. Ist das Hygienekonzept etwa doch nicht so ausgeklügelt?

 
4. Nicht nur, dass sie spielen dürfen, die Fußballer sehen dabei auch noch top frisiert aus – trotz geschlossener Salons! Der deutsche Friseur-Verband warf dem DFB mangelnde Solidarität vor.

 
5. Daneben sorgen Spieler und Funktionäre mit ihren Aussagen und Eskapaden immer wieder für Unmut. Erst gestern schlug Karl-Heinz-Rummenigge in einem Interview vor, Fußballer mit als erstes zu impfen, weil dies Vorbildfunktion hätte.

 
6. Rummenigge machte aber schon vorher eher negativ auf sich aufmerksam. So zeigte sich der Bayern-Boss – trotz der Vorbildfunktion, die der Fußball ja nun angeblich hat – immer wieder mit blanker Nase im Stadion.

 
7. Oder er trug ausgefallene Masken-Designs.

 
8. Erst am vergangenen Wochenende wüteten die Bayern-Funktionäre, dass ihr Flugzeug wegen des Nachtflugverbots nichts vom BER starten durfte und die Mannschaft deshalb am nächsten Morgen von München aus zur Klub-WM in Katar aufbrechen musste.

 
9. Wieso dürfen Fußballmannschaften überhaupt Spiele im Ausland bestreiten? Gladbach und Leipzig weichen sogar noch Dänemark und Ungarn aus, um dort gegen englische Mannschaften spielen zu können, was hierzulande wegen der Einreisebeschränkungen aufgrund der britischen Mutation nicht möglich wäre.

 
10. Aber auch einzelne Spieler verhalten sich zuweilen etwas fragwürdig. Gladbach-Spieler Breel Embolo wurde auf einer Party erwischt – sagt niemand geringeres als die Polizei. Embolo bestreitet das natürlich; der Verein glaubt lieber seinem Spieler als den Behörden. Ist das Vertrauen gerechtfertigt? Zu allem Überfluss schlug TV-Kommentator Marcel Reif eine intensive Aussprache unter Mannschaftskollegen vor, um Klarheit zu schaffen.

 
11. Und wer nicht gegen Corona-Auflagen verstößt, der denkt einfach mal ein bisschen quer und stellt die Pandemie an sich in Frage, so wie Wolfsburg-Stürmer Wout Weghorst.

 
12. Man muss aber kein aktiver Profi mehr sein, um an Corona zu zweifeln, wie die Ex-Fußballer Thomas Berthold und Jens Lehmann beweisen.

 
13. Und damit wollen wir zum Abschluss natürlich an den Mann erinnern, der als vielleicht erster Fußballer während der Pandemie voll ins Fettnäpfchen trat: Salomon Kalou, der damals noch bei Hertha BSC spielte und ein Video von sich drehte, in dem er gegen alle möglichen Corona-Richtlinien verstieß.

 
14. Es ist ja nun nicht so, als ob der Fußball in irgendeiner Form Probleme hätte …

 


Vielen Dank an alle für die Posts.

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Corona fußball

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