logo-en logo_de social-newsletter social-facebook social-instagram social-twitter

fritz-kola reagiert gekonnt & selbstkritisch auf Rassismus-Vorwurf

fritz-kola zeigt, wie man ohne große Aufregung auf Kritik eingehen und sie auswerten kann. Von der Community wird die Stellungnahme positiv aufgefasst.

1. Dieses Werbeplakat hatte in der Vergangenheit für Ärger gesorgt.

 
2. fritz-kola zeigt daraufhin, wie die Firma sich die Fans zu Herzen nimmt und geht auf die Kritik ehrlich ein.

mach dich frei von rassismus.

Im Zuge unserer neuen Plakatserie „willkommen im wach.“ wurden wir mit dem Vorwurf des Rassismus konfrontiert. Unser erster Gedanke: Rassismus?! Das haben wir in der Darstellung eines fröhlichen, amerikanischen Ureinwohners, der mit einem Flamingo in der Hand aus dem grauen Alltags-Ich ausbricht, nicht gesehen. Rassistisch? Doch nicht wir! Sind wir doch das genaue Gegenteil: aufgeschlossen, liberal, zeitgeistig, bunt.Trotzdem oder gerade deshalb, mussten wir uns dem Vorwurf stellen und hinterfragen, was für Plakatmotive wir da freigegeben haben. Wir können nicht von Verantwortung sprechen, ohne uns ihr selbst zu stellen und wir können uns nicht über den falschen Weg der Gesellschaft echauffieren, wenn der eigene mit geschlossenen Augen gegangen wird.Deshalb haben wir geprüft, wer sich von diesem Plakat beleidigt fühlt. Die Antwort: zwar nur wenige und bei weitem kein „Shitstorm“ – aber genau diese möchten wir ernst nehmen. Denn: Nur, weil Menschen in der Unterzahl sind, heißt das nicht, dass sie unrecht haben – oft sind sie nur zu leise, um Gehör zu finden.Inzwischen ist uns durchaus bewusst, wieso sich einige Menschen durch dieses Motiv angegriffen fühlen: Wir haben uns stereotypischer Elemente indigener, amerikanischer Stämme bedient und unserer Kampagne Teile einer Kultur angeeignet, deren Geschichte wir bestenfalls zu einem sehr geringen Teil erfahren haben – erzählt von Menschen, die kaum mehr Bezug dazu hatten als wir selbst.Sind wir deshalb Rassisten? Nein, sind wir nicht. Aber wir sind unbewusst in die Falle des Alltagsrassismus getappt.Welche Schlüsse ziehen wir daraus? Die wichtigste Erkenntnis für uns: Stereotyp bleibt Stereotyp! Und egal, ob dieser positiv oder negativ dargestellt wird, das Ergebnis bleibt dasselbe: Eine Beibehaltung dessen, was bisher galt, ohne Hinterfragung und Weiterentwicklung. Das kann nicht das Ziel einer modernen Gesellschaft sein, die ihr eigenes Weltbild ständig neu überdenken sollte.Dies ist weder Fingerzeig noch Anklage, dies ist lediglich eine Entschuldigung, eine kritische Hinterfragung unserer selbst und eine Anregung, es uns gleichzutun. „Übertrieben“ werden einige sagen – „Nicht genug“, andere. Wir können nur sagen, dass wir uns einen Fehltritt geleistet haben und, egal wie groß oder klein er erscheinen mag, es bleibt ein Schritt in die falsche Richtung. Was wir hiermit sagen wollen:- Informiert euch über euch fremde Kulturen. Wir versprechen: sie sind in jedem Fall interessanter und deutlich vielschichtiger als alle dazugehörige Stereotypen.- Seid empathisch – ihr könnt über stereotypische Darstellung eurer selbst lachen? Das ist toll. Aber legt diese Eigenschaft nicht jedem anderen zugrunde – vor allem nicht, wenn ihr das Glück hattet, als Teil einer privilegierten, reichen, Gesellschaft aufzuwachsen.- Geht wach durchs Leben. Überdenkt, was bisher für euch Gültigkeit hatte, hinterfragt, was hinterfragt werden muss und diskutiert darüber.

Posted by fritz-kola on Wednesday, 28 March 2018

 
3. Da kann es von den Fans nur Applaus geben.

 

Lenkt sich von Schlafproblemen mit Social Media ab. Nach einer Kindheit in Berlin, einem Abschluss…


Community Management facebook fritz-kola Rassismus

Send this to a friend