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Diese 18 Erklärungen von Wirtschaftssystemen anhand zweier Kühe sind Gold wert

12 Minuten lesezeit

Schöne Grafiken zur Erklärung komplizierter Sachverhalte sind quasi die Milch und der Zucker des Tees: Nicht notwendig, aber versüßend.

 

1. Mit Milch bestückt sind diese „gemalten“ Kühe natürlich nicht, aber sie bringen Geschmack in die sonst so öde Beschreibung verschiedener Wirtschaftssysteme.

Quelle

2. Somit wird hiermit eine Veränderung sämtlicher Vorlesungen zum Thema in allen Unis Deutschlands beantragt. Das Material muss jeder sehen…

3. Und jetzt zu den Erklärungen – immer schön in der Überschrift übersetzt für alle Englisch-Hasser. Ausgangssituation ist immer: Ein Mensch hat zwei Kühe und im Folgenden wird erklärt, was das jeweilige System aus der Situation machen würde.

4. Kuhmunismus = Der Staat nimmt beide Kühe und gibt etwas Milch wieder zurück.

Gut, das ist natürlich aus US-Amerikanischer Perspektive, nicht allen macht diese Version des Kommunismus Muht.

5. Sozialismus = Man hat zwei Kühe und gibt eine an den Nachbarn ab.

Aber auch hier ist man sich uneins.

6. Faschismus = Der Staat nimmt beide Kühe weg und verkauft Milch.

7. Bürokratismus = Deutschland. Äh, Spaß, = Die zwei Kühe werden beide vom Staat genommen, der erschießt eine, nimmt die Milch der anderen und wirft diese weg.

8. Traditioneller Kapitalismus = Man verkauft eine der beiden Kühe und kauft einen Bullen. Daraus entsteht eine Herde und die Wirtschaft wächst. Man verkauft die Herde und geht mit den Einnahmen in Rente.

Hm, das Startkapitalproblem:

9. Wagniskapitalismus = Drei von zwei Kühen werden an deine öffentlich gelistete Firma verkauft, welche mit Krediten von der Bank, an die du dank deines Schwagers kommen konntest, eröffnet wurde. Mittels Debt/Equity-Swap bekommst du das Geld für vier Kühe wieder, sogar mit einer Steuerentlastung für fünf Kühe. (Bravo.)
Die Rechte an der Milch von sechs Kühen werden an eine Firma auf den Cayman Islands übertragen, welche wiederum eigentlich dem Mehrheitsaktionär deiner Firma gehört. Diese Firma, die Cayman Islands Company, verkauft die Rechte von sieben Kühen zurück an deine Firma.
Der Jahresbericht deiner Firma zählt nun acht Kühe, mit der Option auf eine weitere Kuh.

10. Italienische Firmen = Es gibt zwei Kühe, es weiß aber niemand, wo sie sind. Also isst du zu Mittag.

Er sieht da eher ein anderes Land…

Ja, es sind alle nur neidisch.

11. Währenddessen in Frankreich = Man streikt, es kommt zu Randale und blockierten Straßen – weil alle drei Kühe wollen.

12. Amerikanisches Unternehmen = Von den zwei Kühen wird eine verkauft und die andere dazu gezwungen, so viel Milch zu produzieren wie sonst vier Kühe. Nach dem Tod der Kuh wird ein Unternehmensberater eingestellt, der die Todesursache herausfinden soll.

13. In der Schweiz stehen auf deinem Land 5000 Kühe, die dir alle nicht gehören und du fragst die Besitzer nach Geld, weil die Kühe auf deinem Land verweilen.

14. Irland = Eine der beiden Kühe ist eigentlich ein Pferd.

Dafür gibt es jetzt verschiedene Erklärungen: Steuern oder Unfähigkeit der Feststellung durch Trunkenheit.

15. Australische Firma = Das Business läuft, man macht früher Feierabend und geht trinken.

16. In China melken 300 Leute die zwei Kühe und man berichtet von Vollbeschäftigung und hoher Produktivität. Journalisten, die etwas anderes behaupten, werden umgebracht.


17. In Indien betest du deine zwei Kühe einfach nur an. Sonst nichts.

18. Als Iraker denken alle, dass du viele Kühe besitzt. Das ist aber nicht der Fall, nur glaubt dir keiner. Also wirst du bombardiert und dein Land überfallen. Am Ende hast du immer noch keine Kühe, aber lebst jetzt immerhin „in einer Demokratie“.

19. Großbrittanien = Du hast zwei Kühe. Beide sind geisteskrank.

Jemand möchte da noch die Geschichte korrigieren.

20. Griechische Firmen leihen die Kühe von französischen und deutschen Banken. Du isst beide. Die Banken rufen an, weil sie die Milch haben wollen, aber das geht jetzt nicht mehr. Also rufst du den International Monetary Fund an und die leihen auch zwei Kühe. Du isst beide. Die Banken und der IMF rufen an, weil sie ihre Milch haben wollen. Du bist aber nicht zu Hause, weil du beim Frisör bist.

21. Abschließend „Das digitale Zeitalter“: Man hat eigentlich gar keine Kühe, aber kreiert eine Website, wo alle Menschen Fotos von Kühen hochladen können. Diese Website hat einen Marktwert von 4.5 Millionen Dollar. Du gehst an die Börse und ziehst mit dem Geld in den Süden Frankreichs. Happy End.

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Lenkt sich von Schlafproblemen mit Social Media ab. Nach einer Kindheit in Berlin, einem Abschluss…


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