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Best of 2018 – Als Twitter neue Götter erfunden hat

4 Minuten lesezeit

Ein Genie (ein Gott?) auf Twitter kam auf die glorreiche, heldenhafte Idee, Götter zu erfinden. Ebenso wie beim Sprichwörter erfinden, war das Netz Feuer und Flamme, kreativst die Fackel nach Athen zu bringen.

Es war einmal der Vater aller Väter. Nicht Zeux, aber:

Der hatte viel Stil…

…und viele Pläne.

Dafür war Zeugs viel in deutschen Metropolen unterwegs und machte Kinder:

Das war so einfach, weil seine erste Liebe Hi-Na immer so gut vermittelte.

Nur war nicht immer einfach mit dem Geld.

Auch weil er Online-Banking nicht verstand.

Aber vor allem, weil der Storch immer kam, wann es ihm passte.

Und dann erst die kleinen Probleme des Alltags…

…mit den Ebay-Kleinanzeigen…

…und dem schlechtem Internetempfang.

Bei so viel Chaos sprang sein DINA4 öfters im Dreieck.

Die Kinder von Zeugs zu erziehen war eben nicht einfach.

Aber in größter Not kam immer Oma zur Hilfe

Das war gerade praktisch, wenn einer der Mütter mal wieder nicht erreichbar war.

Oder wegen Streit Funkstille bestand.

Aber es kam der Tag, da wurde Zeugs älter.

Die Mütter seiner Kinder wurden richtig sauer. Sie wandten sich ab.

Es klappte mit dem Gottsein nicht mehr so ganz.

Zuerst verstand er das nicht und wurde sehr wütend.

Also ging er zum Arzt, wo man ihn sehr lange warten lies, weil er kein Privatpatient war.

Dann diagnostizierte der Arzt aufgrund der Jahreszeit (natürlich fälschlicherweise):

Das fanden Zeugs und Oma IssIss sehr seltsam.

Also konsultierten sie die Gebietsspezialistin BHades.

Die wiederum sagte: Ohne Bier…

…kann ich nicht klar denken. Lasst uns zu Ozapftis!

Also trafen sich Zeugs, IssIss, BHades und Ozapftis zu einem:

BHades erklärte Zeugs Problem für Ozapftis, um nicht selber die schlechte Nachricht überbringen zu müssen.

Ozapftis war so unvorsichtig und schoss ein Eigentor…

… indem er sofort verkündete: „Zeugs, du bist zu alt.“ Doch Zeugs war auch zu alt, um zur Strafe Ozapftis Schaumkrone zu verwüsten. Er war schockiert!

„Du bist nutzlos wie mein Schwager Homöpathos.“, fuhr Ozapftis fort. „Du und die Liebe. Das ist vorbei.“

Das wollte Zeugs ihm nicht glauben.

Doch langsam sickerte es durch. Er war alt geworden.

Er fühlte sich wie ein Schulz.

Oder Mircrosoft.

„Das war so nicht geplant!“, rief er aus.

„Ich dachte immer, ich bleibe ewig jung…“, fuhr er fort und bemitleidete sich selbst.

…melancholische Musik spielte im Hintergrund…

Doch seine Freunde und Experten – Oma IssIss, BHades und Ozapftis – erinnerten ihn, dass er jetzt entscheiden müsste, was zu tun werde.

„Dass du jetzt aber ja nicht auf die dunkle Seite der Macht wechselst“, warnte Oma IssIss.

„Es ist leicht, sich jetzt bei anderen abzuregen.“

„Ja, Arschloch werden ist der Frust nicht wert!“, meinte auch BHades.

Und so entschloss Zeugs, dass es Zeit war, Ordnung in das Chaos zu bringen. Von da an war Zeugs nicht mehr Gott des Chaos.

Sein Ziel: „Ich werde meine Memoiren schreiben.“

Sie wollten zufrieden mit der Lösung Ozapftis das Bier zahlen, aber der nahm nur:

Und hatte auch kein Wechselgeld parat. Selbst Schuld.

„Macht nichts“, meinte BHades. „Komme wieder vorbei. Hab‘ diesmal gar nicht gespielt!“

Zeugs war seit jeher Schriftsteller – wechselte allerdings von Memoiren zu einer Reihe Selbsthilfebücher mit dem Titel „You can do it“. Die verkauften sich besser.

Ende. Ab ins Bett.

Lenkt sich von Schlafproblemen mit Social Media ab. Nach einer Kindheit in Berlin, einem Abschluss…


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