Berliner Polizei erntet Kritik wegen Kontaktanzeige auf Instagram

Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere: Spotted waren mal diese teilweise noch aktiven Facebook-Seiten, auf denen man seinen unbekannten Schwarm suchen konnte. „Du saßt in der Bib, Sektor K, und warst ganz vertieft in dein Jura-Buch. Deine langen, blonden Haare…“.
Anyway, während die Idee hinter „Spotted“ eher romantisch war, ist wie immer auch eine Schattenseite unverkennbar.
Das Problem explizit: Wo ist die Grenze zu Stalking?
Stalking, ein Trend-Thema, wie der letzte Netflix-Hit „You“ eindrucksvoll zeigt.
Und so reagieren die Nutzer/innen verschieden, als die Polizei Berlin für ihren Kollegen eine Kontaktanzeige auf Instagram schalten. Er sei „verzaubert“. Es herrscht Uneinigkeit: Emanzipation, ja, Respekt, ja, aber was heißt das in der Praxis für alle Beteiligten bzw. gerade für die Polizei?

1. So schaut die Instastory der Polizei Berlin derzeit aus:

Quelle

2. Da waren dann manche etwas überrascht…


Quelle

3. …und andere packen ihre Horrorgeschichten aus. *Schluck

4. Sofort fällt die Referenz zu dem Stalking/Liebes-Vorfall mit der Lidl-Verkäuferin.

Einmal das Lidl-Drama in Kurzfassung: Tweet, Reaktionen, Ze.tt-Artikel, Kontertweet.


https://twitter.com/Tino_Hahn/status/1083297936455450624

5. Und so bleibt die Schlussfolgerung bei Lidl wie auch hier: Die einen finden es zum Freuen niedlich, die anderen zum Schreien daneben.

6. Das Statement der Polizei Berlin lautet dazu:

So, dieser Artikel ist vorbei, aber apropos Kontaktanzeige: WIR SUCH JA DICH.
Mit wir meinen wir die digitale Arbeitgebergemeinde. Schau mal auf
>> thebestsocial.jobs/de
vorbei und finde dein Match.

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