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Bahnstreik: Lokführer erklärt Motivation und was in seinem Beruf schiefläuft

3 Minuten lesezeit

Wie heute verkündet wurde, ruft die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zum Streik bei der Deutschen Bahn auf. Bereits ab heute Abend wird der Güterverkehr, Mittwoch ab 2 Uhr morgens dann der Personenverkehr bestreikt – jeweils bis Freitagmorgen 2 Uhr. Wie schon in der Vergangenheit wird dies sicherlich für reichlich Unmut sorgen. Doch ein Lokführer, der an dem Bahnstreik teilnimmt, schilderte auf Twitter seine Motivation. Dabei zeigt sich, dass es nicht allein um höhere Löhne geht, sondern auch Anerkennung, Arbeitsbedingungen und die Pandemie ihren Teil dazu beitragen.

 
Vergangenes Jahr zollte man systemrelevanten Berufen mit Balkon-Applaus Tribut, doch sollte sich solche Anerkennung nicht auch anderweitig widerspiegeln, zum Beispiel im Lohn?

 
Generell müsste es das Ziel sein, dass Berufe wie der des Lokführers auch für zukünftige Generationen attraktiv bleiben.

 
Die Arbeit ist mitunter äußerst anstrengend; Löhne und Arbeitsbedingungen verbesserungswürdig, während der Konzern reichlich Umsatz macht.

 
Eigentlich sind Gewerkschaften ein wichtiger Bestandteil der Arbeitnehmerrechte, in den vergangenen Jahrzehnten jedoch etwas aus der Mode gekommen.

 
Man sollte sich weniger über die Streikenden ärgern, wie der Lokführer abschließend betont.

 


Vielen Dank für den Thread.

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Deutsche Bahn

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