logo-en logo_de social-newsletter social-facebook social-instagram social-twitter

14 Reaktionen auf den Minderheiten-Witz der CDU-Vorsitzenden beim Karneval

2 Minuten lesezeit

Letzte Woche überraschte eine Frau, die beim Karneval in Köln die Bühne betrat, um sich beim Komödianten Bernd Stelter über seinen „schlechten“ Doppelnamen-Witz zu beschweren.*
Diese Woche überrascht eine Frau, die auf der Bühne über Berlin und Transsexualität witzelt. Es ist keine andere, als die CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer, die hier theoretisch – nicht zum ersten Mal, aber praktisch zum ersten Mal als Merkels Nachfolgerin – in ein Fettnäpfchen tritt. Es ist vermutlich der direkte Vergleich zu Merkels Zurückhaltung, der diese Rede besonders schockierend macht. Dabei waren Kramp-Karrenbauers Ansichten zu dem Thema erwartbar.

1. Bei ihren Sätzen kriecht der Slogan „Einigkeit und Recht und Freiheit“ an diesem Sonntag doch gleich wieder heulend unter die Bettdecke.

2. Wieder, wohl bemerkt.

3. Auch unter dem Deckmantel des witzigen Karnevals…

4. … klingt sie mehr nach ernster, konservativer Polemikerin ohne leichten Humor.

5. Oder war es vielleicht nur Casual Friday im Bundestag?

6. Ne, war tatsächlich beim Karneval.

7. Und dabei hatte sie mit dem Doppelnamen-Witz der letzen Woche die Gewinnerrede bereits in der Tasche.

8. Menschenverachtend, will aber Kanzlerin werden.

9. Ungleich dem Publikum kann Twitter da nicht applaudieren.

10. Ob das für sie Folgen haben wird?

11. Mit Blick auf Konsequenzen für bisherige Aussagen: Wohl eher nicht.

12. Aber wenn die Zivilgesellschaft sich viel Mühe gibt…

13. Und wenn irgendein Karnevalsausschluss mit seinem Regelwerk vielleich noch dazufunkt …

14. … können nächstes Jahr vielleicht von der Transgender-Toilette kommend & Kaffee trinkend alle Deutschen beim Karneval lachen, wenn sie es denn möchten.

Dafür schon mal Kostüminspiration hier:


Folgt uns doch auf Instagram
>> instagram.com/thebestsocialmediade

* Es ging darum, dass Stelter sich über Doppelnamen bei Frauen amüsierte und sie dies als sexistisch empfand – vermutlich, weil Frauen bis 1991 den Namen der Männer annehmen mussten, wenn sich der Mann nicht anders überreden lies. Erst 1991 wurde diese Regelung als verfassungswidrig erklärt. Doppelnahmen sind somit erst seit Kurzem die ausgelebte Freiheit vieler verheirateter Frauen.

Lenkt sich von Schlafproblemen mit Social Media ab. Nach einer Kindheit in Berlin, einem Abschluss…


AKK Karneval Transgender

Send this to a friend